Salon5

Werte Salonist/innen in Wien und an der Rax,

Bewegung ist die Stimmung dieser Tage - Unruhe, aber auch Aufbruch.

Selten waren wir mit unseren theatralischen Offerten so nahe an den Empfindungen der unmittelbaren Gegenwart. Die Gespräche nach den Aufführungen belegen das eindrücklich: Die Inhalte stecken an, Austausch befreit und öffnet. Obviously there is a need…

Nehmen Sie sich die Zeit, sich inspirieren zu lassen von:

• Reden, die man live erleben und besprechen sollte - Trump meets Obama meets Nowak. Einmalig mit tollen Schauspielkollegen am 17. Mai!

• Morsch, einem von Publikum und Presse am Premierenabend begeistert aufgenommenen Kabinettstück. Ein Abend, der jede Minute fesselt.

• badluck, dem berührenden Dauerbrenner, der auf unprätentiöse Weise unser Denken und „Wissen“ umkrempelt

• von unseren Tipps zu intensiven Theatererlebnissen geschätzter KollegInnen.

Ja, wir eilen alle. Verweilen Sie mit dem Salon5 im Theater(glücks)moment.

In plot we trust!

Anna Maria Krassnigg
für den Salon5

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Reden! (III):

How to become Mr. President

Fortsetzung der dramatischen Serie erlesener Rhetorik,

konzipiert von Anna Maria Krassnigg

Nur am 17. Mai (19:00 Uhr)

Salon5 im Alten Rathaus, Festsaal

Wipplingerstraße 8, 1010 Wien

 

Barack Obama: „Election Night Victory Speech“ vom 4. November 2008, Chicago (in englischer Originalsprache)

Donald Trump: "Our Country Needs a Truly Great Leader / Unser Land braucht einen starken Mann" Rede vom 16. Juni 2015, New York

Gast: Rainer Nowak (Chefredakteur "Die Presse")

Mit: Anna Maria Krassnigg, Rainer Nowak, Horst Schily, David Wurawa

In einer Reihe monatlich stattfindender Aufführungen werden historische und zeitgenössische Reden präsentiert. Jeder Abend der Reihe beleuchtet thematisch und strukturell aufeinander bezogene rhetorische Paradestücke. Der Festsaal des Alten Rathauses in der Wipplingerstraße fungiert als ideales theatrales Setting. Zudem lädt Anna Maria Krassnigg einen berufenen Gast zum freien „Verfertigen der Gedanken“ über rhetorische Strategien und Inhalte des Abends.

Über die Inhalte und Gäste der weiteren Reden!-Veranstaltungen werden wir laufend informieren.

Tickets & mehr...

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Morsch

(Uraufführung)

Ein tragikomisches Spiel um Geschichte, Vergessen und Wiederholung von Jérôme Junod

Nur bis 29. Mai
Salon5 im Theater Nestroyhof Hamakom

Nestroyplatz 1, 1020 Wien

«„Morsch“ im Theater Nestroyhof: Spannend, ergreifend, tragikomisch. […] Eines lässt das Stück nicht vergessen: Wir wissen nicht, was die Schrecken der Zukunft sein werden. Doch die Mechanismen des Schreckens, die werden wohl dieselben sein. Großer Applaus.» (Die Presse)

«...erweist sich als grandioser Abend. […] Mit jeder Szene ändert sich gleichsam die Temperatur, von Tragödie zu Komödie, von Satire zu Sarkasmus. […] Junod stellt Fragen nach Identität und deren Verlust, nach plötzlichem „Fremdsein“ und danach, wie dünn der Firnis der Zivilisation tatsächlich ist. Er empfiehlt sich mit dieser atemberaubenden Arbeit für größere Aufgaben.» (Mottingers Meinung)

«Es ist das permanente Kippen zwischen Ernst und Spaß, zwischen guten und bösen Charakteren, die den Abend in einem gewissen Schwebezustand halten.» (European Cultural News)

Zwei Häftlinge in einem totalitären Gefängnis am Tag des Befreiungsansturmes; die Familie eines ehemaligen Schergen beim Abendessen; eine angespannte Historiker-Fernsehrunde; drei Halbwüchsige, die den Geschichtsunterricht schwänzen; das lange Warten auf eine Hinrichtung, in der Zukunft. Fünf Generationen, fünf Situationen in der Zeit, verschachtelt, ergänzend, einander widersprechend und unvereinbar.

Inszenierung: Jérôme Junod
Mit: Saskia Klar, Jan Nikolaus Cerha und Martin Schwanda
Bühne & Kostüm: Lydia Hofmann
Musik: Christian Mair
Assistenz: Fanny Stapf

Premiere am 11. Mai
Vorstellungen: 13., 17., 18., 21., 22., 24., 26., 27. und 29. Mai (20:00 Uhr)

Produktion: Gesellschaft für Musische Unterhaltung und Salon5, in Kooperation mit dem Theater Nestroyhof Hamakom
Stückrechte beim Thomas Sessler Verlag, Wien.

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Trailer...

Das Ensemble spricht über Figuren und Geschichte...

Foto: Andrea Klem

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badluck

Asylsuchende berichten noch immer. Immer wieder.

Nur noch zwei Mal:
19. und 25. Mai (20:00 Uhr)
Theater Nestroyhof Hamakom

Nestroyplatz 1, 1020 Wien

Seit Februar berichten Asylsuchende auf der Kellerbühne des Theaters Nestroyhof Hamakom über die Gründe ihrer Flucht. Über ihre Heimat, Familie, Freundschaft und Verlust. Sie erzählen von ihren letzten Tagen und Wochen in Syrien und dem Irak. Sprechen von individuellen Erlebnissen, die zu ihrer Flucht geführt haben, unterstützt von Handyvideos und Fotos. 

Die persönlichen Erlebnisse und Schilderungen der Asylsuchenden haben bis heute nichts an Aktualität und Eindringlichkeit eingebüßt. 

badluck ist ein Projekt von Karl Baratta und Natascha Soufi in Koproduktion mit Salon5 und Theater Nestroyhof Hamakom. 

Eintritt: freie Spende zugunsten der mitwirkenden Asylsuchenden

Kartenreservierung: Telefonisch: +43 (0) 189 00 314 (Tonband)
Online: www.hamakom.at oder www.ticketgarden.com/tickets/badluck

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Tipp:

FIVE TRUTHS

Shakespeares Wahrheit und die Kunst der Regie

21.4. bis 31.10.
Theatermuseum

Palais Lobkowitz, Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien

Wie unterscheiden sich die Regiestile von fünf der einflussreichsten europäischen Theaterpraktikern des 20. Jahrhunderts? Wie würden Konstantin Stanislawski, Antonin Artaud, Bertolt Brecht, Jerzy Grotowski, Peter Brook die berühmte Wahnsinnsszene der Ophelia aus Shakespeares Hamlet inszenieren? Für ihre Installation hat Katie Mitchell diese eine Szene mit ein und derselben Schauspielerin im Stil dieser fünf maßgeblichen Regisseure inszeniert und gefilmt. Das Theatermuseum zeigt die „touring installation“ des Victoria and Albert Museum (www.vam.ac.uk) zum 400. Todestag von William Shakespeare.

www.theatermuseum.at

Foto: Truths Ausstellungsansicht ©Victoria and Albert Museum, London

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Tipp:

Der Fuchs

Eine Produktion der nes space company

24.5. und 26.5. (20:30 Uhr)
brick 5

Fünfhausgasse 5, 1150 Wien  

"... Ein atemloser Abend." (Falter) 

 "... nicht nur 90 Minuten Unterhaltung pur. Der Fuchs schleuderte mit Denkansätzen um sich, dass es nur so rauschte." (wienlive)“

„weil entweder bist du der fuchs oder das opfer
musst du dich immer fragen
 

Grenzüberschreitende Performance und Welterklärung eines Rastlosen verbinden sich zu einem Gesamterlebnis. Ein atemloser Atelierbesuch als Rückschau auf ein Leben von einem, der Vieles will – außer zur Ruhe zu kommen.
Das Stück von Nestroy-Preisträger, Autor und Regisseur Volker Schmidt wurde speziell für seinen Darsteller Daniel Wagner geschrieben. Er taucht mit seinem hoch verdichteten Monolog tief in die Sozialbiotope einer Generation, die fest daran glaubt, ihr Leben selbst zu bestimmen, komisch und tragisch zugleich und dabei nie unter 190 bpm.

Mit Daniel Wagner
Regie Volker Schmidt; Bühne Thea Hoffmann-Axthelm; Kostüme Svenja Gassen; Musik Josch Russo
I
nfos & Tickets: http://www.newspacecompany.at/

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Vorverkauf: Ticketgarden

Reservierung: +43 676 5625502, willkommen@salon5.at

U25-Tickets zu € 2,50 für Besucher/innen bis zum vollendeten 25. Lebensjahr. Weitere Ermäßigungen, salon5.card und salon5.abo siehe www.salon5.at/tickets.

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