Julya Rabinowich

Julya Rabinowich, geboren 1970 in St. Petersburg, ist Dolmetscherin, Autorin, Dramatikerin und Malerin. Sie studierte Simultanübersetzung an der Universität Wien sowie Philosophie und Malerei an der Universität für angewandte Kunst. Seit 2006 ist sie als Simultandolmetscherin im Rahmen von Psychotherapie- und Psychiatriesitzungen mit Flüchtlingen tätig. Im Standard erscheint wöchentlich ihre Kolumne „Geschüttelt, nicht gerührt“. 2003 bekam sie den Literaturpreis „schreiben zwischen den kulturen“ der edition exil. Sie erhielt diverse Stipendien, u.a. das Arbeitsstipendium der Stadt Wien (2004), das Stipendium der wiener wortstätten (2006), das Arbeitssstipendium des österreichischen Bundeskanzleramts (2009) sowie das Elias-Canetti-Stipendium der Stadt Wien (2010) (2012) (2015).
Für ihr Romandebüt „Spaltkopf“ (2009) wurde sie mit dem Rauriser Literaturpreis für die beste Prosa-Erstveröffentlichung ausgezeichnet, 2011 erschien er in englischer Übersetzung. 2011 nahm sie an den Tagen der deutschsprachigen Literatur (Bachmann-Preis) teil.
Ihre zahlreichen Theaterstücke wurden an verschiedenen Wiener Bühnen uraufgeführt, u.a. „Stück ohne Juden“ , Volkstheater (2010), „Auftauchen. Eine Bestandsaufnahme“ , Volkstheater (2010), „Porno“ , Rabenhof (2011).
2011 und 2012 folgten die Romane „Herznovelle“ und „Die Erdfresserin“. 2014 wurde sie mit dem Frauenpreis der Stadt Wien ausgezeichnet. Julya Rabinowich lebt in Wien.

spiel.ball