Robert Schindel

Robert Schindel, geboren 1944 in Bad Hall/Oberösterreich, ist Lyriker, Autor und Regisseur. Er studierte Philosophie und Pädagogik in Wien. Die Zeit des Nationalsozialismus überlebte er als Kind jüdischer Kommunisten in Wien. Nachdem er die Schule abgebrochen hatte, begann Schindel eine Lehre in einer Verlagsbuchhandlung und holte seine Matura nach. Er engagierte sich in der Studentenbewegung und veröffentliche erste Texte. Mit „Kassandra“ (1970) gab er sein Romandebüt – ein Text, der zunächst in der von Schindel mitbegründeten Zeitschrift „Hundsblume“ erschien. Er veröffentliche zahlreiche Gedichtbände, Essays und Erzählungen. Schindels dritter Roman „Der Kalte“ (2013) beleuchtet die späten 1980er Jahre, im Speziellen die Waldheim-Affäre. Er wurde u.a. mit dem Literaturpreis der Stadt Wien (2003), dem Kulturpreis des Landes Oberösterreich (2009) und dem Heinrich-Mann-Preis (2014) ausgezeichnet.
Seit August 2009 ist Robert Schindel Professor am Institut für Sprachkunst der Universität für Angewandte Kunst in Wien.
Schindel arbeitet als freier Schriftsteller und lebt in Wien.

wort.galerie

spiel.ball