Medienecho

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April 2017, Die Niederösterreicherin

Funky Thalhof

Wenn Anna Maria Krassnigg von ihrem Theaterfestival sprieht, vibriert die Luft. Am Fuße der Rax geht alles: Newcomer und Klassiker, Bühne mit Kino, Politik mit Witz.

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29. August 2016, Die Furche

Popcorn, Plüsch und Petersburg

Mit frischem Kulturprogramm präsentiert sich der frisch renovierte Thalhof in Reichenau an der Rax. Gezeigt wird unter anderem eine Dramatisierung von Fjodor Dostojewskis Roman „Der Idiot“.

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Der Idiot (Daniel F. Kamen, Jens Ole Schieder) (c) Andrea Klem
Der Idiot (Daniel F. Kamen, Jens Ole Schieder) (c) Andrea Klem

27. August 2016, Der Standard

Vom Fehler der Heimkehr zu den Menschen

Das Streben nach Glück und Gut bewegt die Figuren in „Der Idiot“. Auf dem Thalhof an der Rax packt das Schauspiel nach dem Roman Fjodor Dostojewskis seine Protagonisten in Watte. Doch die Welt ist hart.

Die Akteure sind bravourös. Nach manchem Sommerlochtheater eine bemerkenswerte Herbsteinstimmung.

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Der Idiot (Gioia Osthoff, Daniel F. Kamen, Isabella Wolf, Jens Ole Schmieder, Murali Perumal) (c) Andrea Klem
Der Idiot (Gioia Osthoff, Daniel F. Kamen, Isabella Wolf, Jens Ole Schmieder, Murali Perumal) (c) Andrea Klem

26. August 2016, Der Standard

Nicht gefeit vor dem Sehnen

Maxi Blahas Bachmann/Jelinek-Collage „Es gibt mich nur im Spiegelbild“ am Thalhof und bald in Wien.

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Maxi Blaha, Foto: Johannes Puch
Maxi Blaha, Foto: Johannes Puch

25. August 2016, Die Presse

Ein Solo für Bachmann und Jelinek

Mit „Es gibt mich nur im Spiegelbild“ gastierte Maxi Blaha am Thalhof in Reichenau. Die Verquickung von Texten zweier großer Dichterinnen auf der Bühne ist klug gemacht.

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Maxi Blaha, Foto: Johannes Puch
Maxi Blaha, Foto: Johannes Puch

24. August 2016, Falter

Donaudampfschifffahrts-
gesellschaftsgrillparzer

Jerôme Junod macht daraus eine szenische Lesung rund um ein knarzendes Bett, die er selbst am Klavier begleitet. Die zernudelten Skripte in den Händen der Akteure verleihen der kleinen, feinen Nachmittagsvorstellung einen zusätzlichen Charme.

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Horst Schily, Saskia Klar; Foto: Christian Mair
Horst Schily, Saskia Klar; Foto: Christian Mair

24. August 2016, Kronen Zeitung

Viel Frische fürs Theater

Das Festival im schönen Reichenauer Talschluß hat sich gemausert: Höhepunkt der dritten Woche ist die Adaption von F. M. Dostojewskis „Der Idiot“, die bei der Vorpremiere bejubelt wurde.

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Der Idiot (Murali Perumal, Daniel F. Kamen) (c) Andrea Klem
Der Idiot (Murali Perumal, Daniel F. Kamen) (c) Andrea Klem

17. August 2016, Der Standard

Auf dem Donaudampfer mit einem Behinderten des Wortes

Der Wiener Salon5 bespielt unter anderem mit Erwin Riess „Herr Grillparzer fasst sich ein Herzden zweiten Sommer auf dem Thalhof.

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Horst Schily, Saskia Klar; Foto: Christian Mair
Horst Schily, Saskia Klar; Foto: Christian Mair

15. August 2016, NÖN

Der Idiot

Konzentrierte Bühnenfassung eines weltliterarischen Stoffs: Das hat Format!

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Daniel F. Kamen, Michaela Saba; Foto: Christian Mair
Daniel F. Kamen, Michaela Saba; Foto: Christian Mair

13. August 2016, Mottingers Meinung

Raphael von Bargen rockt William Shakespeare

Bargens Bühnenpräsenz zieht einem schier den Boden unter den Füßen weg. Mit Rockstar-Attitüde bestreitet er sein Konzert, sein Timbre verwandt dem eines Whitfield Crane. All die verlorenen Seelen Shakespeares scheint er wiedergefunden zu haben, wie er da kreischt und greint und nach Vergeltung ruft und um Gnade winselt, die von ihm gestalteten Figuren sind von allen guten Geistern längst verlassen und von ungezählten bösen gejagt. Dazwischen gibt er sich erotisch-zotig, lässt die Hüften kreisen, und die Gedanken der Zuhörer, wenn er von rotem Licht bestrahlt das frivole „Roses Are Red“ zum besten gibt.

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Raphael von Bargen (c) Andrea Klem
Raphael von Bargen, Foto: Andrea Klem

13. August 2016, Salzburger Nachrichten / APA

Shakespeare-Hommage „Power to Hurt“ am Thalhof Reichenau

Als Beitrag zum Shakespeare-Jahr bringt der Salon5 im Thalhof Reichenau eine Neuauflage der von Anna Maria Krassnigg inszenierten Produktion „Power to Hurt“. Raphael von Bargen und Christian Mair gestalten eine cineastisch-musikalische Reise, deren Premiere am Freitagabend denn auch zu einem intimen Trip durch die Welt der Sonette und der Liebeslyrik des Jubilars geworden ist.

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Raphael von Bargen, Foto: Christian Mair
Raphael von Bargen, Foto: Christian Mair

12. August 2016, Die Presse

Fürst Myschkin umarmt den irren Mörder

Eine treffliche Dramatisierung des „Idioten“ im Salon5 am Thalhof, mit Daniel F. Kamen virtuos im Zentrum.

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Der Idiot (Murali Perumal, Daniel F. Kamen) (c) Andrea Klem
Der Idiot (Murali Perumal, Daniel F. Kamen) (c) Andrea Klem

11. August 2016, Tiroler Tageszeitung / APA

Dostojewskijs „Idiot“ steht im Thalhof Reichenau auf der Bühne

In ihrer zweiten Saison am Thalhof hat Krassnigg ein bemerkenswertes Theaterlabor auf die Beine gestellt. Von Shakespeare bis Erwin Riess, Bachmann und Jelinek – der Bogen umfasst auch Salongespräche u.a. mit Konrad Paul Liessmann und Paulus Hochgatterer sowie eine Kurzfilmpräsentation der Filmakademie: Ein anspruchsvoller Beitrag zum ansonsten vergleichsweise eher seichten sommerlichen Theatergeschehen.

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Der Idiot (Daniel F.Kamen, Gioia Osthoff) (c) Andrea Klem
Der Idiot (Daniel F.Kamen, Gioia Osthoff) (c) Andrea Klem

6. August 2016, Salzburger Nachrichten

Ein Ort verführt zum Theater

In einem heilklimatischen Kurort am Semmering beginnt ein zweites Theaterfestival.

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THALHOF Saal (c) Christian Mair

5. August 2016, Die Presse

Lady und Lord im Liebesdreieck

Musikalische Schau. Raphael von Bargen interpretiert Shakespeare. Ein Gespräch über raffinierte Sonette, düstere Könige und die Sehnsucht nach dem perfekten Klang.

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PTH_01 (c) Martin Schwanda

17. Juli 2016, ATV

Probenbesuch auf der Baumgartner Höhe

Franz Zoglauer und ATV-Highlights besuchen die Proben von „Der Idiot“ und sprechen mit der Regisseurin Anna Maria Krassnigg.

Juni 2016, Mottingers Meinung

Salon5 am Thalhof: Anna Maria Krassnigg im Gespräch

Anna Maria Krassnigg im Gespräch über ein Gebäude, das Geschichte atmet, ihr Programm inmitten einer beginnenden Zeitenwende, die Wiederentdeckung einer alten Kunst für ein junges Publikum und wie sie diesem zeigen will, was „die schrullige alte Tante Theater“ tatsächlich so kann:

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23. Mai 2016, Der Standard

„Morsch“: Vom Schrecken der Vergangenheit

Im Theater Nestroyhof/Hamakom lässt Jérôme Junod in „Morsch“ fünf Generationen vergessen und verdrängen. Die drei Darsteller (Jan Nikolaus Cerha, Saskia Klar, Martin Schwanda) spielen in der Uraufführung insgesamt 14 unterschiedliche Charaktere in fünf verschiedenen Zeitebenen. Das hört sich kompliziert an, ist jedoch sensationell umgesetzt: Blitzschnell, mit dem Switch des Lichtkegels, wechseln sie von den Häftlingen Maier und Luchs im Versteck des Foltergefängnisses zum Tisch der kleinbürgerlichen Familie eines ehemaligen Schergen, der mit dem Humpen in der Hand den strikten Strukturen nachtrauert.

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Morsch (1. Generation), Cerha, Schwanda, (c) Andrea Klem
Morsch (1. Generation), Cerha, Schwanda, (c) Andrea Klem

16. Mai 2016, ATV

Morsch

Franz Zoglauer und ATV-Highlights besuchen die Proben von „Morsch“ und sprechen mit Autor und Regisseur Jerôme Junod.

13. Mai 2016, Die Presse

Ein Stück über die Schrecken von gestern – und morgen

„Morsch“ im Theater Nestroyhof: Spannend, ergreifend, tragikomisch. […] Eines lässt das Stück nicht vergessen: Wir wissen nicht, was die Schrecken der Zukunft sein werden. Doch die Mechanismen des Schreckens, die werden wohl dieselben sein. Großer Applaus.

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Morsch (4. Generation), Schwanda, Cerha, Klar, (c) Andrea Klem
Morsch (4. Generation), Schwanda, Cerha, Klar, (c) Andrea Klem

12. Mai 2016, Mottingers Meinung

Fußgetrampel für das Vernichtungslager-Musical

Jérôme Junod, der Schweizer Dramatiker und Regisseur, hat im Theater Nestroyhof Hamakom seinen Text „Morsch“ inszeniert, und die Produktion der Gesellschaft für Musische Unterhaltung und des Salon5 erweist sich als grandioser Abend. […] Mit jeder Szene ändert sich gleichsam die Temperatur, von Tragödie zu Komödie, von Satire zu Sarkasmus. […] Junod stellt Fragen nach Identität und deren Verlust, nach plötzlichem „Fremdsein“ und danach, wie dünn der Firnis der Zivilisation tatsächlich ist. Er empfiehlt sich mit dieser atemberaubenden Arbeit für größere Aufgaben.

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Morsch (2. Generation), Schwanda, Cerha, Klar, (c) Andrea Klem
Morsch (2. Generation), Schwanda, Cerha, Klar, (c) Andrea Klem

12. Mai 2016, European Cultural News

Niemals vergessen ist ein frommer Wunsch

Es ist starker Tobak, den Junod dem Publikum vorsetzt. Allerdings verpackt er ihn so, dass das Grauen, das dem Stück innewohnt, in homöopathischen Dosen erst nach und nach verteilt wird. […] Martin Schwanda, Jan Nikolaus Cerha und Saskia Klar wechseln in Sekundenschnelle auf offener Bühne ihre Rollen. […] Es ist das permanente Kippen zwischen Ernst und Spaß, zwischen guten und bösen Charakteren, die den Abend in einem gewissen Schwebezustand halten.

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Morsch (3. Generation), Cerha, Schwanda, Klar, (c) Andrea Klem
Morsch (3. Generation), Cerha, Schwanda, Klar, (c) Andrea Klem

16. März 2016, European Cultural News

Reden!

Ein neues, spannendes Format von Anna Maria Krassnigg mit ihrem Salon5. „Reden“ erwies sich beim Auftakt als ein Format, das nicht nur mit einem theatralischen Element ausgestattet ist. Vielmehr ist es dazu prädestiniert, anhand von ausgewählter Rhetorik, sich mit Ideen zu beschäftigen, welche die soziale und politische Wirklichkeit vieler Menschen beeinflusst haben und vielleicht auch in Zukunft beeinflussen werden.

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Altes Rathaus Wien, Festsaal (c) Christian Mair

16. Februar 2016, Der Standard

„Badluck“: Das schwierige Sprechen vom Leben im Krieg

Im Theater Nestroyhof Hamakom erzählen Flüchtlinge von ihrer Heimat und wie der Krieg ihre Leben verändert hat. Theaterpädagogin Natascha Soufi und Dramaturg Karl Baratta haben das Projekt initiiert, nachdem sie viele Schutzsuchende kennengelernt und gemerkt haben, wie weit deren Wirklichkeit von den kursierenden Meinungen entfernt ist. Dieser Abend will keine Opfer heroisieren. Er will Perspektiven erweitern, Bilder ergänzen. Das gelingt auf berührende, nicht rührselige Weise.

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badluck, Foto: Christian Mair
badluck, Foto: Christian Mair

12. Februar 2016, ORF.at

Flüchtlinge zeigen Handyvideos im Theater

Von den letzten Tagen und Wochen vor ihrer Flucht aus dem Irak und Syrien erzählen asylsuchende Künstler im neuen Stück „badluck“ im Theater Nestroyhof Hamakom. Unterstützt werden sie dabei von eigenen Handyvideos und Fotos.

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badluck, Foto: Christian Mair

11. Februar 2016, Ö1 Kulturjournal

Asylsuchende berichten: „badluck“

Die öffentliche Debatte um Flüchtlinge wird vor allem von Ängsten dominiert, die Biografien der Betroffenen bleiben im Dunkeln. „Badluck“ holt die mitwirkenden Flüchtlinge aus der Anonymität und macht sie zu Akteuren – ja Helden der Tragödie, die sich derzeit im Nahen Osten abspielt.

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badluck, (c) Christian Mair
badluck, (c) Christian Mair

21. Jänner 2016, The Gap

Theater zwischen den Bomben

In „Badluck“ berichten Asylsuchende von ihren letzten Tagen in Syrien und dem Irak. Mit Handyfotos und Videos. Zuschauer werden Teil des Stücks. Wir wollten wissen, wie man trotz Bombenanschlägen Theater spielen kann und was „Badluck“ für die einzelnen Schauspieler bedeutet.

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badluck, Foto: Christian Mair
badluck, Foto: Christian Mair

19. November 2015, Der Standard

„La Pasada“: Caliban und Ariel auf einer Insel namens Reichenau

Reizvoll unübersichtliche Verbindung aus Kino und Bühnenspiel im Lichtspieltheater in der Wiener Johannesgasse. Das Stück könnten sich jedenfalls Federico Garcia Lorca und Alain Resnais bei einem Fass Portwein miteinander ausgedacht haben. […] In diesem Kaleidoskop werden Partikel aus Gegenwart und Erinnerung durcheinandergeworfen. Die Einzelmomente lösen sich und tanzen wie Flocken auf dem Bewusstseinsstrom.

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Erni Mangold, Flavio Schily, Kamera: Christoph Hochenbichler
Erni Mangold, Flavio Schily, Kamera: Christoph Hochenbichler

19. November 2015, European Cultural News

Das Leben spielt das verrückteste Theater

David gegen Goliath könnte man die neue Inszenierung von Anna Maria Krassnigg zusammenfassen, mit dem Ergebnis, dass der ungleiche Kampf in diesem Match unentschieden endet. Dafür sorgen die brillanten Schauspielerinnen und Schauspieler.  […] Gerade die multiplen Layer, die sich in diesem Werk auffinden lassen, machen es so hoch spannend. Dabei kann man sich über weite Strecken seiner eigenen Erkenntnis, die man bis dahin gewonnen hat, nie sicher sein. Denn im Handumdrehen muss man seine Anschauung dann auch wieder revidieren.

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Gioia Osthoff, Martin Schwanda, Kamera: Christoph Hochenbichler
Gioia Osthoff, Martin Schwanda, Kamera: Christoph Hochenbichler

19. November 2015, Wiener Zeitung

Leben im Leben

„Man wird nicht als Frau geboren – man wird es.“ Simone de Beauvoirs berühmtes Zitat ist wie eine Folie, vor der sich Anna Polonis Stück „La Pasada – Die Überfahrt“ entfaltet. […] Regisseurin Anna Maria Krassnigg verwebt in ihrer Inszenierung […] gekonnt Film und Theater.

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Erni Mangold; Kamera: Christoph Hochenbichler

Juli 2015, wina

Unter Abenteurern, Spielern und Flaneuren

Es ist einer jener seltenen Theatermomente, in denen alles stimmt: Ort, Text, Darbietung. …

Krassnigg gestaltet das enigmatische Spiel in Form einer Bühnenschau als raffinierte Kombination von Film und Live-Erlebnis.

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Juli 2015, Die Furche

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Ein Kraftfeld der besonderen Art

Mit der gelungenen Dramatisierung der Hochstaplemovelle von Robert Neumann wurde eröffnet. Jenes verloren geglaubte Österreich feierte dabei seine Wiedergeburt. Mit großstädtischem Flair, einem Hauch Triestiner Atmosphäre und dem, was uns heute in unserem dumpfen Funktionärsstaat am meisten fehlt und das Frau Krassnigg treffend als pfiffige Eleganz bezeichnete.

Franz Zoglauer über das Kulturprogramm in der ehemaligen Kuranstalt Thalhof, Reichenau.

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29.06.2015, NÖN

Kritik: La Pasada – Die Überfahrt

Eine Art märchenhafter Traumnovelle des 21. Jahrhunderts.

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28.06.2015, ATV

Highlights – Das Kulturmagazin

28.06.2015, European Cultural News

Das kalte Land

Die Uraufführung eines spannenden Textes, in welcher der Thalhof selbst eine Hauptrolle spielt, setzt in der Inszenierung neue Maßstäbe. …

Der Thalhof entwickelt sich mit seiner dichten künstlerischen Programmatik zu einem Ort, an dem Literatur in mannigfaltiger Variation erlebbar wird. Die Quantität aber auch die Qualität der unterschiedlichen Gespräche und Aufführungen verführen förmlich dazu, mehrmals im Jahr dieses Haus zu besuchen und zugleich den Ort Reichenau inmitten seiner ihn umgebenden grünen Überfülle öfter zu genießen.

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27.06.2015, APA / Tiroler Tageszeitung

Séance der Erinnerung: Anna Polonis „La Pasada“ am Thalhof Reichenau

…dass im längst Richtung Komödienstadel abdriftenden niederösterreichischen Theaterfest endlich auch Zeitgenössisches auf die Bühne gelangt, ist Krassniggs nicht hoch genug zu schätzendes Verdienst.

Kaleidoskopartig changieren Vermutungen und Emotionen in dieser Seance der Erinnerungen. … Schade, dass das Stück am Thalhof nur drei Aufführungen erfährt.

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25.06.2015, Wiener Zeitung

Theater mit Eigensinn

Martin Schwanda glückte ein großer Auftritt: Mit lässiger Grandezza spielte er im ehemaligen Ballsaal des Jugendstilhotels, scharwenzelte zwischen den Tischen, an denen die Besucher Platz nahmen. Dabei gibt der großzügig angelegte Raum mit raumhohen Fensterfronten einen spektakulären Blick auf die Reichenauer Berglandschaft frei.

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24.06.2015, Kronen Zeitung

Betrüger-Charme

Eine Reise durch die Salons, leicht und flüssig inszeniert von Jérôme Junod und Anna Maria Krassnigg. Spiel und historischer Ort verschmelzen, die Atmosphäre triumphiert.

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22.06.2015, Der Standard

Die „Freak-Rate“ an der Rax steigt wieder

Der Thalhof in Reichenau an der Rax erlebt unter Anna Maria Krassnigg eine Wiedererweckung als Ort des Neuen und Radikalen. Viermal im Jahr sollen hier zukünftig Kunst und Wissenschaft aufeinandertreffen.

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22.06.2015, NÖN

Kritik: Hochstaplernovelle

Tolles Ambiente, tolles Stück, toller Schauspieler, der ein tolles Kopftheater beschert.

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20.06.2015, European Cultural News

Lord Chesterton beehrt den Thalhof

Das Publikum nahm die Einstandsvorstellung mit Begeisterung auf. …

Zwei Schiffsüberfahrten, drei verschiedene Orte, geschätzte 20 Charaktere. Das sind Voraussetzungen, die nicht für ein Theaterstück passen. „Die Hochstaplernovelle“ von Robert Neumann ist, wie im Titel schon ersichtlich, nicht für die Bühne geschrieben. Anna Maria Krassnigg hat sich der Wahnsinnsaufgabe gestellt und daraus gemeinsam mit Jérôme Junod ein Ein-Mann-Stück inszeniert.

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19.06.2015, noe.ORF.at

Premiere für neues Festival in Reichenau

Der Thalhof Reichenau soll „Leuchtturmprojekt für Kunst und Wissenschaft“ werden, beschreibt Intendantin Anna Maria Krassnigg ihr Konzept. Es gehe darum, ein „professionelles künstlerisches Chaos in die Mitte der Gesellschaft“ zu tragen. Als Schlagworte nennt sie „Interdisziplinarität“ und „Interkreativität“, das gegenseitige Befruchten unterschiedlicher Materien und Künstler.

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17.06.2015, Die Presse

Thalhof: Die Literatur kehrt zurück

Man merkt, dass der Thalhof nicht nur der Sommerfrische wegen aufgesucht wurde. Sondern vielmehr auch deshalb, weil der Ort selbst etwas Literarisches, Künstlerisches, ja nahezu Denkerisches hat. Seit Kurzem spürt man hier aber auch, dass das in Zukunft so bleiben wird. Mit den neuen Besitzern, dem Ehepaar Ursula und Josef Rath, ist auch eine neue künstlerische Auffassung eingezogen. Eine, die der ursprünglichen sehr nahe kommt.

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17.04.2015, Die Presse, Text: Barbara Petsch

Anna Maria Krassnigg kapert den Thalhof in Reichenau mit einem „handverlesenen Programm“.

Anna Maria Krassnigg, Regisseurin, Autorin, Theaterleiter in und Regie-Professorin am Reinhardt-Seminar, hat von Helga David die Programmierung des Thalhofs in Reichenau übernommen, wo sie ein „handverlesenes Programm“ verspricht: Theater, Film. Literatur und Wissenschaft unter dem Motto „Die Residenz des Flüchtigen“. Man muss nicht alles mögen, was die energiegeladene Dame Krassnigg macht, ein interessanter Kontrast zu den konservativen, aber nicht konventionellen Reichenauer Festspielen wird sich wohl ergeben: Zum Auftakt des sechstägigen Programms im Thalhof werden Robert Neumanns „Hochstaplernovelle“ (Premiere am 19.6.) und „La Pasada“ von Anna Poloni (Premiere am 26.6. in Koproduktion mit dem Salon 5) gezeigt.

Viele Esprit-Promis. Robert Schindel, Evelyne Polt-Heinzl, Franz Schuh, Julya Rabinowich, Mario Wurmitzer, Alexander Kluy, Erwin Riess, Paulus Hochgatterer, Franzobel, Max Gruber, Wilfried Steiner, Wolfgang Müller-Funk u.a. sind zu Veranstaltungen nach Reichenau geladen. Im Spätsommer stehen die „Hochstaplernovelle“ und „Der Traum ein Leben“ von Franz Grillparzer (in Kooperation mit ISA. der Internationalen Sommerakademie der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst) auf dem Programm im Thalhof. Der Internetauftritt wirkt schon einmal verlockend: www.thalhof-reichenau.at.

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06.04.2015, noe.ORF.at

Thalhof lädt zu Theater, Film und Literatur

Anna Maria Krassnigg lässt als neue Intendantin den Thalhof in Reichenau (Bezirk Neunkirchen) unter dem Motto „Die Residenz des Flüchtigen“ als Schauplatz für darstellende Kunst, Literatur, Geisteswissenschaften und Dialog aufleben.

„Der Thalhof wird erneut, was er einmal war: Die Wortwiege an der Rax, ein hochkarätiger Ort für Gedanken und Geschichten.“ So beschrieb die Regisseurin Anna Maria Krassnigg, die den Wiener „Salon5“ leitet, in einer Aussendung ihre Vision.

Den Auftakt bildet die „Hochstaplernovelle“ nach Robert Neumann (Premiere am 19. Juni, Vorstellungen bis 6. September), es spielen Martin Schwanda, Christian Mair und Lydia Hofmann. „La Pasada – Die Überfahrt“ von Anna Poloni (26. bis 28. Juni) erzählt in Verbindung von Bühne und Film die Geschichte eines „alten Mädchens“ (Film: Erni Mangold) und eines frühreifen Burschen. Krassnigg führt Regie. Am 21. und 28. Juni steht eine szenische Lesung von Mario Wurmitzers „Werbung, Liebe, Zuckerwatte“ über einen terroristischen Anschlag in einem Freizeitpark am Programm.

Von Grillparzer bis Schuh, von Bacon bis Mahler

Im Spätsommer folgt der nächste Programmschwerpunkt. Mit „Der Traum ein Leben“ nach Franz Grillparzer mit Musik von Franz Schubert entsteht am 23. August eine Grillparzer-Annäherung der jüngsten Künstler-Generation im Rahmen der Internationalen Sommerakademie.

Wilfried Steiner hat in den vergangenen Jahren drei tragikomische Romane zu den Themen Kunst, Liebe und der unauslöschlichen Sehnsucht nach beidem geschrieben und dabei Künstlerporträts von S.T. Coleridge bis Gustav Mahler entworfen: „Der Weg nach Xanadu“, „Bacons Finsternis“ und „Die Anatomie der Träume“. Im Beisein des Autors wird das „Triptychon der Künste“ in einer szenischen Lesung dargebracht (30. August).

Im Rahmen von „spiel.ball“ werden die Aufführungen von einem wissenschaftlich-künstlerischen Programm begleitet. Angesagt sind u.a. Franz Schuh, Julya Rabinowich, Erwin Riess, Paulus Hochgatterer, Franzobel und Wolfgang Müller-Funk.

Der Thalhof stand über viele Generationen hinweg im Besitz der Familie Waissnix und wurde während der Monarchie zu einem Ort der Sommerfrische, der schon Grillparzer, Raimund, Stifter, Nestroy, Schnitzler, Musil und Freud inspirierte. Dort verliebte sich Arthur Schnitzler in die Hoteliersgattin Olga Waissnix. Im historischen Ballsaal des ehemaligen Hotels werden die Theaterstücke gespielt.

25.01.2015, European Cultural News, Text: Michaela Preiner

Was gäbe es Traurigeres, als hier nur zu wohnen!

Im Frühjahr wird der Thalhof in Reichenau an der Rax – nach einer umfassenden Renovierung – dem Publikum vorgestellt. Das Label „wort.spiele“, das die kommenden künstlerischen Aktivitäten umreißt, macht deutlich, dass Literatur im Zentrum des Geschehens stehen wir. Das Duo Anna Maria Krassnigg und Christian Mair wollen den Ort mit seiner bedeutsamen, literarisch-historischen Vergangenheit neu beleben. Anna Maria Krassnigg erläutert im Gespräch wie es dazu kam und welche Pläne für das ehemalige Nobelhotel vorliegen.

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Michaela Preiner im Gespräch mit Anna Maria Krassnigg über die Zukunft des Thalhof in Reichenau

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