Hieronymus Bosch

Hieronymus Bosch: Das Wiener Weltgericht

Von Jérôme Junod

Das Wiener Weltgericht trifft auf zeitgenössisches Theater.

Das Schauspiel zum Herzstück der Gemäldegalerie, dem um 1500 entstandenen Meisterwerk von Hieronymus Bosch (um 1450/55 – 1516), seinem »Jüngsten Gericht«, wird am neuen Standort der Gemäldegalerie präsentiert. Der international tätige Autor und Regisseur Jérôme Junod hat sein 2016 in Salzburg uraufgeführtes Stück »Hieronymus Bosch« adaptiert und inszeniert selbst. Das »Stück zum Bild« wird ab November im Eroica-Saal des Palais Lobkowitz, welches das Theatermuseum beherbergt, in Koproduktion mit der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien gezeigt.

Eine derartige Cross-over-Produktion gab es bisher in Österreich noch nie.

Mit:
Daniel F. Kamen, Murali Perumal, Horst Schily, Petra Staduan, Martin Schwanda, Doina Weber u.a.

Regie:
Jérôme Junod

Bühne / Raum:
Lydia Hofmann

Kostüm:
Antoaneta Stereva

Musik:
Christian Mair

Licht:
Lukas Kaltenbäck

Regieassistenz:
Marie-Therese Handle

Eine Koproduktion mit der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien im Theatermuseum.

Jérôme Junod

ist Magister der Philosophie und der Geschichte, hat Klavier studiert und seine Regieausbildung am Max Reinhardt Seminar erhalten. Er inszeniert auf Deutsch und Französisch in der Schweiz, Deutschland, Luxemburg und Österreich. Arbeiten in Wien: Gesäubert (WUK 2007), Dantons Tod (WUK 2009, Regiepreis beim Setkaní-Festival 2009 in Brno), Man muss dankbar sein (Theater in der Josefstadt 2010, Ensemblepreis beim SKS 2010 in Leipzig), Carrie (Salon5 2010), Postdemokratische Variationen (Salon5 2013), Angelika und die Weltherrschaft (Dschungel Wien 2014), Herr Grillparzer… (Salon5 2015), Morsch – Im Nachhinein (Theater Nestroyhof Hamakom / Salon5 2016). Außerdem unterrichtet Junod am Max Reinhardt Seminar sowie an der Haute Ecole de Théâtre de Suisse Romande in Lausanne.

Junod ist dazu Autor und Übersetzer. Sein erstes Stück, Text, wurde nominiert zum Heidelberger Stückemarkt 2011 (UA 2012 am Theater Erlangen). 2011 hat er ein Jahresstipendium von der literar mechana erhalten.

Premiere:
DO 22. November 2017

Weitere Termine bis Februar 2018

Spielort:
Theatermuseum
Palais Lobkowitz, Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien

Kartenvorverkauf ab September 2017.

Eine Koproduktion mit der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien.