LA PASADA

LA PASADA – Die Überfahrt

Eine Kinobühnenschau von Anna Poloni
Ein Film von Anna Maria Krassnigg mit Erni Mangold

Besuchen Sie auch die Website des Spielfilms „La Pasada“: http://la-pasada.at

Kinostart: 23. November 2017, Metro Kinokulturhaus, Wien

Erni Mangold spielt Flora, die Urheberin eines Familienrätsels, die einen schonungslosen Weg geht, um Familie und Beruf vereinbaren zu können. Am Ende ihres Lebens macht Flora reinen Tisch und inszeniert ein letztes Familientreffen, bei dem alle Geheimnisse, deren Spuren durch halb Europa und vier Generationen verlaufen, aufgedeckt werden.

LA PASADA – Die Überfahrt ist die Geschichte eines alten Mädchens, das es gewagt hat, ihren Lebensplan rücksichtslos zu verwirklichen und des frühreifen Jungen, der durch die Aufdeckung ihrer Lebenslüge beginnt, ein Mann zu werden. Der Film erzählt zudem vom leidenschaftlichen Zorn einer belogenen Tochter und der souveränen Ruhe eines Entwurzelten und setzt brillante Einzelgänger ins Grenzland zwischen Frau und Mann, Europa und Afrika, Land und Meer, Leben und Tod.

 

LA PASADA verbindet auf poetische Weise Theater und Film und zitiert damit das reizvolle, historische Genre der „Kinobühnenschau“. Die Bühnenschau oder Kinobühnenschau ist ein vergessenes Kapitel der darstellenden Kunst, und faszinierte vor allem durch die (ver-)doppelte Präsenz der SchauspielerInnen sowie die verblüffenden Effekte des Wechselbads zwischen den Erzähl- und Darstellungstechniken. Das METRO-Kino kann seine einzigartige Wirkung als Theater UND Kino entfalten, das Theater wird zum Filmset, das Kino zum Theater.

Die letzten Stücke von Anna Poloni wurden erfolgreich in Luxemburg und Wien, am Grand Theatre de la Ville, im Salon5 und im Theater Nestroyhof uraufgeführt. LA PASADA ist eine weitere sprach-spielerische Momentaufnahme der tragikomischen Verwerfungen zwischen Frauen, Männern, Generationen und Weltanschauungen, die zu tiefen Rissen in der Gesellschaft führen können.

«Eine Art märchenhafter Traumnovelle des 21. Jahrhunderts.»
NÖN

«…setzt in der Inszenierung neue Maßstäbe.»
European Cultural News

«Krassnigg gestaltet das enigmatische Spiel in Form einer Bühnenschau als raffinierte Kombination von Film und Live-Erlebnis.»
wina

«Kaleidoskopartig changieren Vermutungen und Emotionen in dieser Seance der Erinnerungen. … Schade, dass das Stück am Thalhof nur drei Aufführungen erfährt.»
APA

«Anna Maria Krassnigg hat mit diesem enigmatischen Stück […] die große Kunst der Kinobühnenschau auf beeindruckende Weise erneuert. […] Die Poetik der Bilder korrespondiert mit der Sprache des Dramas. Anna Poloni hat ein Spiel um Zeit und Raum geschrieben. Zeit vergeht, wird verspielt, will festgehalten werden und wird vergeudet. Lust- und leidvoll.»
Mottingers Meinung

«Das Stück könnten sich jedenfalls Federico Garcia Lorca und Alain Resnais bei einem Fass Portwein miteinander ausgedacht haben. […] In diesem Kaleidoskop werden Partikel aus Gegenwart und Erinnerung durcheinandergeworfen. Die Einzelmomente lösen sich und tanzen wie Flocken auf dem Bewusstseinsstrom.»
Der Standard

«David gegen Goliath könnte man die neue Inszenierung von Anna Maria Krassnigg zusammenfassen, mit dem Ergebnis, dass der ungleiche Kampf in diesem Match unentschieden endet. Dafür sorgen die brillanten Schauspielerinnen und Schauspieler.  […] Gerade die multiplen Layer, die sich in diesem Werk auffinden lassen, machen es so hoch spannend. Dabei kann man sich über weite Strecken seiner eigenen Erkenntnis, die man bis dahin gewonnen hat, nie sicher sein. Denn im Handumdrehen muss man seine Anschauung dann auch wieder revidieren.»
European Cultural News

«„Man wird nicht als Frau geboren – man wird es.“ Simone de Beauvoirs berühmtes Zitat ist wie eine Folie, vor der sich Anna Polonis Stück „La Pasada – Die Überfahrt“ entfaltet. […] Regisseurin Anna Maria Krassnigg verwebt in ihrer Inszenierung […] gekonnt Film und Theater.»
Wiener Zeitung

Anna Poloni ist zweisprachig aufgewachsen in Syrakus, Rom und Wien, Studium der Germanistik und Romanistik so-wie der Rechtswissenschaften in Rom, Zürich und Wien, schreibt Lyrik, Prosa und Dramatik. Gelegenheitsjobs als Übersetzerin sowie Trauer- und Festrednerin ließen genügend Raum für das eigene Schreiben. Die bewusste Entscheidung zu einem Leben mit Kindern und auf Reisen hat ein Schreiben geprägt und forciert, dessen Veröffentlichung zunächst nicht im Vordergrund stand. Das änderte sich 2010 mit dem Entschluss, mittelfristig den Lebensmittelpunkt nach Andalusien zu verlegen und sich auf die schriftstellerische Arbeit zu konzentrieren. Anna Poloni wird vom Verlag Jussenhoven & Fischer, Köln vertreten.

Nach dem viel beachteten Überraschungscoup CAMERA CLARA oder Wie man leben muss und CARAMBOLAGE oder Der schwarze Punkt  ist LA PASADA – Die Überfahrt die dritte Zusammenarbeit des Salon5 mit der Autorin Anna Poloni. Zugleich ist diese Produktion Teil 3 eines vierteiligen Themenzyklus: die Tetralogie KICKS / ÜberTritte und eine Koproduktion mit den wort.spielen am THALHOF.

Mit:
Erni Mangold (Film),
Gioia Osthoff (Bühne / Film),
Flavio Schily (Film),
Martin Schwanda (Bühne / Film),
Doina Weber (Bühne / Film),
David Wurawa (Bühne / Film)

Buch: Anna Poloni

Regie: Anna Maria Krassnigg
Raum: Lydia Hofmann
Kostüm: Antoaneta Stereva
Musik, Filmschnitt: Christian Mair
Kamera: Christoph Hochenbichler

Koproduktion: Salon5, THALHOF

Unterstützt von der Kulturabteilung der Stadt Wien und der Kulturabteilung des Landes Niederösterreich.

Kinostart:
23. November 2017 / 20:30 Uhr

Vorführungen:
24.11. / 18:00 Uhr
25.11. / 20:00 Uhr
27.11. / 20:00 Uhr
28.11. / 18:00 Uhr
29.11. / 20:00 Uhr
30.11. / 18:00 Uhr

METRO Kinokulturhaus
Johannesgasse 4,

1010 Wien

Tickets erhältlich im Metro Kinokulturhaus

Premiere:
17. November 2015 / 20:00 Uhr

Vorstellungen:
18. / 25. / 26. / 27. / 28. November 2015
Beginn:
20:00 Uhr

METRO Kinokulturhaus
Johannesgasse 4,
1010 Wien

Premiere:
26. Juni 2015 / 20:00 Uhr

Vorstellungen:
27. / 28. Juni 2015
Beginn:
20:00 Uhr

THALHOF wort.spiele
Thalhofstraße 23,
2651 Reichenau an der Rax